Hier finden Sie eine historische und aktuelle Beschreibung aller dänischen Feuerschiffe.                                                                 

 

            Zurûck

  Fasziniert von Feuerschiffen, habe ich mich auf dieser Webseite ganz auf diese maritimen Wegweiser konzentriert. Ich habe mich verpflichtet, die geschichtliche Entwicklung der dänischen Feuerschiffe zu dokumentieren.
Dies ist jedoch nicht das Verdienst eines Einzelnen, sondern vielmehr das Zusammenspiel vieler Enthusiasten.
Für die folgenden Informationen bin ich unter vielen anderen auch dem Buchautor: Ove Hermansen, «Danmarks FYRTÅRNE og Fyrskibe», ISBN 87-7842-077-6, dankbar.
 
 
 
 
 

  Dänische Feuerschiffe - Wo sind sie geblieben?

 
 
   
     
 
     
  Was sind Feuerschiffe? (Dänisch "Fyrskibe")  
  Wegweiser für Schiffe, wie sie genannt werden, sind schon seit dem 17. Jahrhundert bekannt. Anfänglich dienten alte Fischer- und Segelschiffe mit am Mast aufgehängten Petroleum-Laternen dazu, herannahende Schiffe vor Untiefen zu warnen. Erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurden die Feuerschiffe spezifisch für ihren Einsatz geplant und gebaut. Ab Beginn des 20. Jahrhunderts wurden Feuerschiffe elektrifiziert. Dabei dienten Dieselmotoren der Stromerzeugung. Die damit aufgeladenen Akkumulatoren stellten eine ununterbrochene Stromzufuhr für die Laterne sicher.

Feuerschiffe wurden von 6 bis 8 Mann Besatzung erst in monatlichen, später in zweiwöchigen Schichten betreut. Das Leben auf den Feuerschiffen war geprägt von Langeweile und Gefahren. So konnte sich auf einem neueren Schiff bald einmal die Isolation zum Koller ausbreiten. Die Aufgabe für Schiffsführer bestand darin, die Position so genau wie möglich zu halten. «Die anderen können nur unterwegs sein, weil wir an der Kette liegen und sie sich verlassen können auf unsere Kennung.» (Siegfried Lenz, Autor).

Gefahr ging weniger von den launischen Wetterbedingungen aus, dafür waren die Schiffe speziell angepasst, als vielmehr von Schiffen, die ihren Kurs im Nebel allzu genau auf das angepeilte Feuerschiff ausrichteten und es dabei nicht selten rammten.

Die enormen Unterhaltskosten (1'000'000.- EUR pro Jahr) waren mit ein Grund, dass 1986 alle Feuerschiffe in Dänemark eingezogen und durch unbemannte Feuersignale ersezt wurden.
 
 
 
     
  Die Geschichte um die dänischen Feuerschiffe.  
  Hier finden Sie demnächst eine geschichtliche Zusammenfassung.  
     


            Fyrskib No. I


Ungefähr so bot sich dem Seefahrer ein Feuerschiff bei Nacht.
Foto: Nach einem Gemälde von ..?

 
  Gebaut 1829 aus Eichenholz in der Jacob Holms-Werft, Bodenhoffs Plads, Christanshavn in DK.
Gezeichnet wurde es von Fabrikmeister und Viceadmiral, A. Schifter (1779 - 1852).
Länge 22 m
Breite 3.1 m
Preis DKK 36'400.-
Das Schiff wurde ausgelegt auf die Positionen:
«Læsø Trindel» 1829 - 1838
«Drogden» 1838 - 1852
«Læsø Rende» 1852 - 1856
In Reserve 1856 - 1863
«Drogden» 1863 - 1865
1868 wurde es als erstes Feuerschiff mit einem Blinkfeuer ausgerüstet und von 1868 - 1876 wieder in »Drogden» auf Position gebracht.
In Reserve bis 1881
Im selben Jahr wurde es noch ausser Dienst gestellt und abgewrackt.
Einsatzdauer 57 Jahre.


            Fyrskib No. II


Zeichnung des Feuerschiffes No. II
 
  Gebaut 1837 aus Eichenholz in der Jacob Holms-Werft in DK.
Länge 22 m
Breite 3.1 m
Das Schiff wurde ausgelegt auf die Positionen:
«Læsø Trindel» 1838 - 1851
«Drogden» 1852 - 1862
«Læsø Rende», «Drogden» und «Læsø Trindel» 1865 - 1870
«Drogden» 1876 - 1887
Anschliessend wurde es als Logie-Schiff für Bauarbeiter zum Bau des Leuchtturms «Lysegrund Fyr» bis ca. 1890 eingesetzt.
1903 wurde es abgewrackt.
Lebensdauer 66 Jahre.


            Fyrskib No. III

Eine Zeichnung des Feuerschiffes no. III

  Gebaut 1842 aus Eichenholz in der Jacob Holms und Sønners Werft in DK.
Länge 22m
Breite 3.1m
Das Schiff wurde ausgelegt auf die Positionen:
«Anholt Knob» 1842 - 1854
«Læsø Rende» 1856 - 1868
«Anholt Knob» 1869 - 1870
«Læsø Trindel» 1871 - 1877
«Gedser Rev» 1878 - 1890
Anschliessend wurde es, zusammen mit Fyrskib II, als Logie-Schiff für Bauarbeiter zum Bau des Leuchtturms «Lysegrund Fyr» bis ca. 1890 eingesetzt.
1903 wurde es abgewrackt.
Lebensdauer 61 Jahre.

            Fyrskib No. IV

Zeichnung des Feuerschiffes. no. IV
 
  Gebaut 1851 aus Eichenholz, erstmals mit zwei Masten, in der Nyholms-Werft in DK.
Länge 22 m
Breite 3.1 m
Das Schiff wurde ausgelegt auf die Positionen:
«Læsø Trindel» 1851 - 1868
«Læsø Rende» 1869 - 1884
«Schulz's Grund» 1885 - 1893
«Kobbergrund» 1896 - 1908
1912 wurde es zum abwracken verkauft.
Lebensdauer 61 Jahre

            Fyrskib No. V

Segel zeichnung des feuerschiff no. IV und V.

Kann unter zeichnungen gesehen werden. in der galleri
  Gebaut 1853 aus Eichenholz mit zwei Masten in der Orlogs (Marine)- Werft in DK.
Länge 22m
Breite 3.1m
Erstes Schiff, mit aufgemalten Positionsnamen auf der Schiffseite.
Das Schiff wurde ausgelegt auf die Positionen:
«Kobbergrund» 1853 - 1854
«Anholt Knob» 1855 - 1880
«Kobbergrund» 1880 - 1896
Umfassende Hauptrevision 1898
Danach lag es im «Ålborg Havn» bis zur Ausstationierung nach «Hals Barre», wo es den Leuchturm während der Renovationsarbeiten bis 1912 vertrat.
Danach lag es als Reserveschiff auf den Positionen: «Gedser Rev», «Schulz's Grund» und «Læsø Trindel».
1915 diente es als Markierungsschiff bei Minensprengungen südlich von «Drogden».
Nach dem 1. Weltkrieg lag es in Reserve für «Drogden».
1925 wurde es abgewrackt.
Lebensdauer 72 Jahre.

            Fyrskib No. VI

Zeichnung des Feuerschiffes No. VI
 
  Gebaut 1854 aus Eichenholz, Dreimaster in der Orlogs (Marine)- Werft in DK.
Länge 22.6m
Breite 5.7m
Das Schiff wurde ausgelegt auf die Positionen:
«Kobbergrund» 1854 - 1877
«Gedser Rev» 1878
«Anholt Knob» 1880 - 1881
«Læsø Trindel» 1882 - 1884
«Læsø Rende» 1884 - 1891
«Schulz's Grund» 1893 - 1903
Markierungsschiff 1905 - 1911
1918 wurde es abgewrackt.
Lebensdauer 64 Jahre.
  Stich des Feuerschiffes No. VI

  Ein Stich, der das Feuerschiff VI im Einsatz zeigt.

            Fyrskib No. VII

Kann unter zeichnungen gesehen werden. in der galleri

Kann unter zeichnungen gesehen werden in der galleri
  Gebaut 1867 als erstes und einziges aus Stahl in der Orlogs (Marine)- Werft in DK.
Länge 2.,6m
Breite 5.7m
Durch die Herstellung aus dünnem Stahl, war das Schiff viel geräumiger.
Das Schiff wurde ausgelegt auf die Positionen:
Einige Monate in den Jahren; 1862, 1867 und 1872 auf «Kobbergrund»
Die ganze Zeitspanne von 1882 - 1895 ebenfalls auf «Kobbergrund»
Danach lag es als Markierungsschiff bei Minensprengarbeiten südlich von «Drogden»
Kurze Zeit lag es auch auf den Positionen; «Gilleleje Flak», «Skagens Rev», Østre Flak» und «Halsskov Rev».
1937 wurde es zum Verkauf angeboten.
Bis zu Beginn des 2. Weltkrieges wurde es funktionstüchtig gehalten.
Das Stahlschiff war bei der Besatzung, seiner schlechten Isolierung wegen, unbeliebt.
Vor der Verschrottung diente es abwechselnd vor der Schwedischen Küste (Helsingborg oder Falsterbro) als Unterkunft für Lotsen.
Lebensdauer im Feuerwesen 70 Jahre.

            Fyrskib No. VIII

Kann unter zeichnungen gesehen werden in der galleri
  Gebaut 1869 aus Eichenholz, erstmals mit zwei Masten ausgestattet, in der Orlogs (Marine)- Werft in DK.
Länge 22.6m
Breite 5.7m
Das Schiff wurde ausgelegt auf die Positionen:
«Schulz's Grund» 1869 - 1885
«Drogden» 1887 - 1919
Anschliessend lag es nördlich des Freihafens Kopenhagen beim Bootsclub «Sundet»
Lebensdauer im Feuerwesen 50 Jahre.

            Fyrskib No. IX

Fyrskib no: IX på poition Læsø Rende.


Segelfürung an feuerschiff no IX - Kilde: Statens Arkiver-Rigsarkivet. -
Kann unter zeichnungen gesehen werden in der galleri
  Gebaut 1875 aus Eichenholz in der Orlogs (Marine)- Werft in DK.
Die Decksbalken wurden aus Stahl gefertigt.
Länge 22.6m
Breite 5.7m
Das Schiff wurde ausgelegt auf die Positionen:
«Læsø Trindel» 1877 - 1882
Markierungsschiff 1883 - 1884
«Læsø Trindel» 1885 - 1886
«Anholt Knob» 1888 - 1891
«Læsø Rende» 1891 - 1899 und 1801 - 1811
Danach diente es als Markierungsschiff
1919 verkauft
Lebensdauer im Feuerwesen «nur» 44 Jahre.

            Fyrskib No. X


Das Feuerschiff auf seiner Position im Skt. Katharins Dok in London. Foto: Media Press ca. 1997
 
  Gebaut 1877 aus Eichenholz in der führenden Lager- und Werftstelle von Christanshavn in DK.
Es ist das erste dänische Feuerschiff, das auf Zeichnungen des englischen Feuerwesens, Trinity House, basiert.
Länge 30 m
Breite 6 m
Das Schiff wurde ausgelegt auf die Positionen:
«Skagens Rev» 1878 - 1886
«Læsø Trindel» 1887 - 1897
«Vyl» 1899 - 1908
Auf nicht bekannten, anderen Positionen zwischen 1909 - 1910
«Østre Flak» 1911 - ?
Später lag es in verschiedenen Hafenfahrstrassen.
1971 wurde es verkauft.
Einsatzdauer 94 Jahre.
Der erste Eigner war die «Christian Egelborgs-Fabrik» in Holbæk, die das Schiff als Unterkunft für ausländisches Arbeitspersonal zur Verfügung stellte. Dies wurde jedoch von den Behörden nicht zugelassen.
So wurde das Schiff an den «Hobro Sejlklub» verkauft, der es als schwimmendes Klubhaus benutzte.


Foto: Media Press Standort Skt. Kathrins Dock, London, ca. 1997
 
  Der nächste Eigner, Architekt Niels Spaabæk, kaufte das Schiff für lächerliche DKK 40'000.- und lies es als Restaurant ausbauen. Es lag danach im Frederiksholms Kanal, Kopenhagen. Der Eigner betrieb zur selben Zeit auch ein Restaurations-Schiff in London.
Durch den bevorstehenden Konkurs wollte der Eigner sich mit dem Feuerschiff nach London absetzen, was ihm aber nicht gelang. In der Nähe von Skagen wurde das Schiff von den Behörden abgefangen und in Skagen an die Kette gelegt.
Beim Verkauf 1971 wurde der Laternenmast entfernt. 1995 war das Schiff aber wieder mit einem Laternenmast versehen. Der Grund liegt darin, dass der Eigner «Architekt Spaabæk» die Gemeinde von «Hørsholm» überredete und für DDK 5'000.- ein Laternenhaus von einem undefinierten Feuerschiff, das auf einem Liegeplatz in Nordsjælland lag, kaufen konnte. Gegen den Wunsch des Feuerwesens (Das Feuerwesen liess alle Linsen und Laternenmaste auf Feuerschiffen entfernen, die an einen privaten Eigner verkauft wurden.), montierte er diesen Laternenmast 1980 auf Feuerschiff X.
Ein neuer Eigner kaufte das Schiff aus der Konkursmasse und betrieb es einige Jahre als Restaurant in Helsingør (DK). Dieses Vorhaben endete jedoch 1995 auch mit einem Konkurs, wonach ein erneuter Eignerwechsel stattfand.
Gerüchten zufolge soll sich das Schiff nun im Skt. Katharins Dok in London befinden (s. Bild), wo es mit einem vom früheren Eigner Niels Spaabæk geplanten Landgang-Modul versehen, wieder als Restaurant in Betrieb sein soll. Von einem Landgang-Modul ist auf dem Bild jedoch nichts zu erkennen. Über das Schicksal dieses Schiffes war lange Zeit nichts bekannt.
Am 13. Dezember 2001 soll es nach einer Grundüberholung wieder als Restaurant-Schiff eröffnet worden sein.
Neues Leben für das älteste Feuerschiff der Welt!
Wie Sie im folgenden Link ersehen können, ist FYRSKIB X im Januar 2002 restauriert worden und wiederum als Restaurant in Betrieb.

            Fyrskib No. XI
            Kennung: OYHK


Feuerschiff XI mit gesetzten Segeln. Zum damaligen Zeitpunkt waren noch keine elektrifizierten Leuchtfeuer im Einsatz. Petroleumslaternen wurden am zentralen Hauptmast hochgehieft.
Zeichnung von Orlogsværft in Kopenhagen 1879.
Quelle: «Royal danisch design», in Kolding DK.
 
  Gebaut 1877/78 aus Eichenholz in der Schiffswerft «F. Sparre», Nysted in Lolland, DK.
Es basiert auf den Zeichnungen des Feuerschiffes Nr. X, des englischen Feuerwesens, «Trinity House».
Klassifikation: Dansk Søfartsstyrelse, Skibstilsynet-Pram (motorlos).
(Schwesterschiffe: No. X bis No. XXI). Kostenpunkt damals DDK 174'298.–
Länge 35.18 m (115 ft)
Breite 5.81 m
Nach einem Umbau in den 30er Jahren wurde das Schiff mit folgenden Daten registriert:
brutto Gewicht voll ausgerüstet: 138.42 RT (264 t)
netto Gewicht: 59.13 RT (ca. 112 t)
Tiefgang Bug: 3,09 m
Tiefgang Achtern: 3,30 m
Buganker: 900 kg, eine Ankerkette Durchmesser 40 mm, 113 m
zwei Vertauungsketten Durchmesser 40 mm, je 226 m.
Feuer über der Wasserlinie: 10 m (15'000 lux)
Tragweite ca. 19 sm (11 sm sichtbar)
«Fyrskib XI» war das erste Feuerschiff, das in der Nordsee ausgelegt wurde.


Zeichnung: «Svendborg Werft», Umbau 1932
 
  Auf der Position «Horns Rev» (ca. 40 km westlich von «Blåvands Huk») lag es wärend der Jahre 1878 - 1882
«Kobbergrund» 1884
dann auf «Anholt» und «Læsø»
Danach war es Reserveschiff
«GedserRev» 1890 - 1903
«Anholt Knob» 1904 - 1911
«Lasø Rende» 1911 - 1916
«Gilleleje Flak N» 1916 - 1918
In den Jahren 1926 - 1957 lag es auf Position «Drogden», im Feuermagazin als Reserve, «Storebælt IV (Knudshoved)», «Østre Flak», «Aalborg Bugt» und in der Svendborg Werft zur Überholung.
1932 und 1962 wurde es umgebaut und den neusten technischen Anforderungen angepasst.
Spätere Einsatzorte sind nicht bekannt. Zu diesem Zeitpunkt war es auch das am besten ausgerüstete Feuerschiff Dänemarks. Insbesondere die Radioanlage entsprach dem höchsten Stand der Technik.

Nach einer Rekord-Einsatzdauer von 99 Jahren wurde es 1977 vom Feuerwesen inoffiziell zum Verkauf freigegeben.
Der Künstler und Designer «Bo Bofils» erfuhr von dieser Möglichkeit und sicherte sich mit einemTopgebot von DDK 201'878,11 den Zuschlag. Der ungewöhnliche Kaufpreis setzte der Künstler wie folgt zusammen: DDK 200'000.– Grundpreis, DDK 1'878.– entsprechen dem Baujahr des Schiffes, die 11 Øren der Schiffsnummer.
«Bo Bofils» und seine Frau «Jane Reumert» richteten das Schiff als Wohnschiff ein.

Stimmungsvolle Mondnacht über FS XI, Foto und GIF-Animation: BULITO DESIGN
 
  Bo Bofils ist in Dänemark unter anderem mit maritimen und technischen Zeichnungen, Etikettengestaltung, Briefmarken (1994 Jahresmarke mit dem Motiv des Dänischen Schulschiffs «Danmark») und als Designer für verschiedene Gebrauchsgegenstände bekannt.
Im Gegensatz zu anderen privaten Feuerschiffen hat FS XI seine kostbare Kupferbeplankung erhalten. Als der Eigner sein Schiff am Liegeplatz in Holmen, Kopenhagen übernahm, war der Laternenmasst, die Bronzebuchstaben und die Krone am Heckspiegel entfernt. Auf sein Drängen hin wurden die fehlenden Teile mit der Auflage wieder zurückgegeben, dass die Schiffahrt nicht irritiert werden dürfte.
Bofils baute die Machinen (Dieselmotoren zur Stromversorgung, Seewasserentsalzungsanlage, Presslufttanks, Heizkessel, Ankerspil usw.) aus um mehr Platz zu erhalten. So fielen auch die sieben Mannschafts-Kojen im Bug und der Radioraum dem Umbau zum Opfer (s. Grundriss vor und nach Umbau). Damit mehr Licht ins Unterdeck gelang, setzte Bofils sechs Bullaugen backbords in das Freibord ein. Der Radioraum wurde zusammen mit der achterlichen Koch-Koje zur Eigner-Koje umfunktioniert.
Bofils bewies mit diesem Umbau grosses Einfühlungsvermögen. So fehlen dem Schiff zwar wichtige und gewichtige (ca. 30 Tonnen Material ausgebaut!) Feuerschiff-Zeitzeugen, doch ist der maritime Charme in jeder Hinsicht bewahrt geblieben.
1988 investierte Bo Bofils DDK 1'000'000.- für den Ausbau des Schiffes in eine Überdachung des Bug- und Achterdecks sowie ein Zeichenatelier. Diese Überdachung sparte ihm viel an Unterhaltskosten, die bei offenem Deck ca. DDK 200'000.- pro Jahr lagen!

Foto: Erik Omme
 
  1994 wählten Bofils und seine Frau einen Wohnort in Bornholm und verkauften das Schiff an den vormaligen Besitzer des «GORI-Konzern», Niels Olaf Ehrenskiöld, der es nur kurze Zeit behielt.
Die neuen Eigner, Thorkild Rose und seine Frau nutzten das Schiff zwischen 1995 und 1999 als Sommerhaus.
Am 22. Juli 1999 kauften Anette und Kurt Spalinger das Schiff und renovierten es für DDK 1'000'000.- innwendig komplet. In der Ausgabe vom Mai 2001 berichtete das Magazin «Bo Bedre» (Schöner Wohnen) über das Wohnschiff.
Am 25. Mai 2005 hat das Schiff mit Stig Romain Andresen einen neuen Eigner gefunden (herzlichen Glückwunsch).

Direkt vor dem ehem. Brauereihaus Christian dem 4. im Frederiksholms Kanal, Kajplads 130, Kopenhagen, liegt nun das wohl am besten erhaltene Feuerschiff der Welt!
            Der Ausblick vom Laternenmast FSXI im Frederiksholms Kanal

Foto: BULITO
  Wohl eher selten, dass man auf einem Feuerschiff Gelegenheit hat, auf komfortablen Sitzkissen, den Blick über Dänemarks Metropole schweifen zu lassen.


Foto: BULITO 2000

Der aktuelle Bordstempel vom Feuerschiff XI ist eine Die Pràgung ist exlusiv fùr abgehende Post vom Feu bestimt.
Auch Besucher des Feuerschiffes kònnen sich eine des
Schiffes mit dieser Pràgung versehen lassen.

     

Das Modell des "Fyrskib XI"
Das Modell im M 1:50 kann  man  auch kaufen!
Aufgrund von original Bauplänen und vielen Fotos ist ein Modellschiff in Museumsqualität entstanden. Das Modellbau-Team wäre bereit weitere Modelle dieses Feuerschiffes herzustellen. In einer Bauzeit von ca. 4 Monaten könnte dieses Schmuckstück ihnen gehören. Der Preis wird um EUR 4'000.- liegen.
Interessenten wenden sich bitte über das Kontaktformular auf dieser Homepage an mich (Kurt Spalinger).
 
   


Die Wachbrücke und das Achterdeck mit Skylights und den Beibooten
 
 
Der Spiegel mit Krone und Beschriftung. Modellaufnahme

Das Ankerspiel in Miniaturausgabe
 
 
Die Detailgetreue Nachbildung überzeugt

So präsentiert sich dem vorbeifahrenden Touristen das Feuerschiff von der Kanalrundfahrt aus. Modellaufnahme: Backbord
 
 
Das Modellschiff im Massstab 1:50
            Fyrskib No. XII
            OYHR


Das Schiff in seinen besten Tagen im Christiansholms Kanal. So schmückte es viele Ansichtskarten und Suveniers. Foto: Media Press
 
  Gebaut 1879 aus Eichenholz in der führenden Lager- und Werftstelle von Christanshavn in DK.
Das Schiff war von Anfang an mit Leuchtfeuer und Nebelsignal ausgerüstet. 1903 wurde das grosse Nebelhorn (s. Bild) mit einer Dampfmaschine ergänzt. 1924 wurde diese durch einen Dieselmotor ersetzt. 1915 war das Schiff mit einer Unterwasserglocke ausgerüstet worden. Damit war es möglich, Unterwasser-Schallsignale auszusenden, die von anderen Schiffen geortet werden konnten. Diese Art der Peilung setzte sich jedoch nicht durch, da viele Schiffsreder auf die kostspielige Installation der entsprechenden Empfänger verzichteten.
Länge 30 m
Breite 6 m
Das Schiff wurde ausgelegt auf die Positionen:
«Anholt Knob» 1880 - 1889
«Horns Rev» 1889 - 1895
«Læsø Trindel» 1897 - 1901, 1903 - 1914 und 1916 - 1920
«Gilleleje Flak N» 1921 - 1923
«Schulz's Grund» ab 1925
Informationen zu den letzten 20 Jahren liegen nicht vor.
Die Einsatzdauer des Schiffes betrug 74 Jahre.

Das Feuerschiff XII, gesunken 28. November 1998
 
   

Foto: BULITO 2001
 
  1953 wurde das Schiff an den Schrotthändler A.L. Sørensen in Kopenhagen verkauft. Dieser verkaufte, weil der Kupferpreis den Kaufpreis überstieg, die wertvolle Kupferbeplankung des Schiffes. Kurz danach sank das Schiff, weil es undicht wurde. Das Schiff wurde gelenzt und für DDK 4'000.– an einen neuen Eigner verkauft. Danach folgte eine längere Periode, wo das Schiff an der Sonnenseite im Christiansholms Kanal in Kopenhagen lag und dem Eigner als Wohnschiff und Domizil für seine Fahrschule diente (s. Bild). Zu diesem Zeitpunkt prägte die Werbeaufschrift «Fahrschule Fyrskib XII» die Flanken seines Autos in Kopenhagen.
In der Nacht vom 28.11.1998 fand die Nutzung des Schiffes als Wohnschiff ein jähes Ende. Ein halbes Jahr zuvor war es von einem Börsenmakler gekauft worden, dessen Sohn an diesem Tag ein Fest mit jungen Leuten an Bord feierte. Einige Nachbarn fühlten sich durch den Lärm gestört, und entschieden sich, heimlich die Stromversorgung des Schiffes zu kappen. Was sie nicht wussten, war, dass dadurch ebenfalls die elektrischen Lenzpumpen ausser Betrieb gesetzt wurden. Die Feuerwehr versuchte mit Pumpen das Schiff über Wasser zu halten. Obwohl Taucher herbeigerufen wurden, die das Leck im Boden abdichteten und die Stromversorgung wiederhergestellt wurde, gelang dies nicht. Da das Schiff in diesem schmalen Kanal für die Schiffahrt zum Hindernis wurde, liess man es bald entfernen und an den Kai der nahegelegenen B & W Werft schleppen. Dort liegt es jetzt als Wrack (s. Bild). Über den Eigner, den Ausgang der konkursamtlichen Zwangsvollstreckung und das weitere Schicksal ist bis heute nichts bekannt.

Foto: BULITO 2001
 
  Das Schiff hat nie einen elektrifizierten Laternenmast besessen. Auf dem Bild ist ansatzweise noch der «Korb» für die Petroleumslaternen zu erkennen. Ebenfalls zu erkennen ist das extrem grosse Nebelhorn, das sich um 360° drehen liess

Foto: BULITO 2001
 
  Das Feuerschiff befindet sich heute in Holmen «Refshaløen» und liegt auf Grund. Das Wasser steht bis zum Oberdeck im Schiff und es liegt BB an der Reling.

Foto: BULITO 2001
 
  Das Achterdeck des Feuerschiffes XII. Das gesamte Oberdeck wurde mit Polyester überzogen, damit es wasserdicht wurde.

Foto: BULITO 2001
 
  Ob Feuerschiff XII jemals wieder einem Eigner Freude bereiten wird ist fraglich?

            Fyrskib No. XIII
            «ARK XIII» Kennung: OYHT

Das Feuerschiff auf seiner heutigen Position. Foto: BULITO 2001
 
  Gebaut 1880 aus Eichenholz in der führenden Lager- und Werftstelle von Christanshavn in Kopenhagen, DK.
Das Schiff war von Anfang an mit Leuchtfeuer und Nebelsignal ausgerüstet.

Länge 30m
Breite 6 m
Das Schiff wurde ausgelegt auf die Positionen:
«Horns Rev» 1882 - 1889 (hier löste es Fyrskib XII ab)
Reserve 1889 - 1896
«Horns Rev» 1896 - 1902
«Gedser Rev» 1903 - 1912
«Læsø Rende» ab 1916
Die Positonen der folgenden Jahre sind nicht bekannt.

1913 wurden für den Betrieb der Tagessignale (Sirene) die Dampf-Motoren durch zwei Dieselmotoren von je 11 PS und zwei Pressluftpumpen ausgewechselt. Um 1920 wurde das Schiff noch mit einer Funk-Radiostation ausgerüstet.
Einsatzdauer, 92 Jahre (nahezu Rekord). 1972 verkaufte das Fyr-und Fahrwesen das Schiff an den Justizminister. Das Schiff wurde für Soziale Zwecke (Wiedereingliederung von Strafgefangenen und Obdachlosen) eingesetzt.
Das mastlose Feuerschiff lag in seinen ersten jahren im Frederiksholmskanal zusammen mit Fyrskib X und XI.
Das Schiff hat bis heute seine Kupferverhüllung am Rumpf behalten. Die Laterne war in einem schlechten Zustand und liegt nun im Fischerei- und Seefahrtsmuseum in Esbjerg.
1992 wurde Fyrskib XIII an die Privateigner Ene und Peter Kugler verkauft die den Liegeplatz bis heute an «Kalvebod Brygge» direkt am Eingang zum Frederiksholms Kanal belegen.
Der Name am Spiegel des Schiffes erinnert an die Arche Noah, «ARK XII». Steuerbordseitig schmücken maritime Bullaugen das überdachte Oberdeck. Backbordseitig zur Wasserfront hin, ist das Schiff mit grossen Panorama-Fenstern versehen. Viele der ehemaligen Mannschafts-Kojen sind noch vorhanden, bedürfen aber einer gründlichen Überholung.

Gerüchten zur Folge soll das Schiff zum Verkauf anstehen?


Direkt bei der Einfahrt in den Frederiksholms Kanal liegt dieses, zum Wohnschiff umgebaute Feuerschiff heute. Foto: BULITO 2001
 
  Das Feuerschiff liegt heute am Quai von Christians Brygge, in Kopenhagen.

            Fyrskib No. XIV

 Bild des Feuerschiffes nr. XIV
 
  Gebaut 1883 aus Eichenholz in der führenden Lager- und Werftstelle von Christanshavn in DK.
Länge 30 m
Breite 6 m
Das Schiff wurde ausgelegt auf die Positionen:
«Skagens Rev» 1886 - 1890
«Anholt Knob» 1891 - 1904
«Grådyb» 1906 - 1908
«Østre Falk» 1908 - 1910
«Anholt Knob» ab 1911

1958 wurde das Schiff zum Verkauf ausgeschrieben. Einsatzdauer 75 Jahre.
Um 1960 war das Schiff im Besitze von Storm Nexø, Sohn des Journalisten Martin Andersen-Nexøs. Storm Nexø arbeitete zusammen mit Kollege Bo Bonfils (s. Fyrskib XI) in der Motorredaktion der Tageszeitung, «Politiken». Das Schiff war zu diesem Zeitpunkt blau bemalt und lag in «Skudehavnen», wo es nach dem entfernen der Kupferverhüllung sank. Architekt Niles Rohweder kaufte das Schiff und stationierte es längs «Kalvebod Brygge». Ein norwegischer Käufer kaufte anschliessend das Schiff, über das weitere Schicksal ist nichts bekannt. Gemäss dem Dokumentarfilm: «Danmarks sidste fyrskib» liegt das Schiff auf Grund.
[Video, 24 Min. IRCA Film, 1988. Der Film kann über die lokalen Bibliotheken in Dänemark, von den Hauptbibliotheken in Esbjerg, Korsør und Ålborg ausgeliehen werden. Der Film zeichnet die Geschichte von Fyrskib XXI auf, das auf Position «Møn SE» lag. Journalist Mikael Jarlners interviewt die Besatzung an Bord. Ausserdem zeigt der Film die Ankunft des Schiffes im Hafen von Kopenhagen im Dezember 1988, womit eine bewegte Geschichte der dänischen Feuerschiffe zu ende ging.]
            Fyrskib No. XV
            «HYC»

Das Steuerhaus - Achtern
 
  Gebaut 1887 aus Eichenholz in der führenden Lager- und Werftstelle von Christanshavn in DK.
Länge 30 m
Breite 6 m
Das Schiff wurde ausgelegt auf die Positionen:
«Vyl» 1888 - 1889
«Læsø Rende» 1900 - 1901
«Læsø Trindel» 1902 - 1903
« Schulz's Grund» 1904 - 1916
«Gilleleje Flak» ab 1924

1974 wurde das Schiff zum Verkauf ausgeschrieben. Einsatzdauer 87 Jahre.
Das Schiff wurde von der Gemeinde Haderslev (DK) für ein Jugendprojekt, «Fælles Løft» gekauft. Der Versuch mit Jugendlichen das Schiff umzubauen missglückte. Gerüchten zur Folge, soll das Schiff einige Zeit als Restaurant betrieben worden sein. 1985 wurde Fyrskib XV an den Heikendorfer-Yachtclub in Deutschland verkauft. Das Schiff befindet sich in einem guten Zustand und dient dort als Clublokal in der Bucht von Kiel. Auf der Schiffseite stehen nun anstelle von «Læsø Rende», die Buchstaben «HYC» für Heikendorfer Yacht Club.
Der HYC unterhält eine eigene Homepage mit viel Bildmaterial, historischen Beschreibungen zum Schiff und interessanten Links.
Fyrskib XV wird als Verein geführt. Der «Verein der Freunde und Förderer des Feuerschiffes No. XV» hat sich im wesentlichen zum Ziel gesetzt, der Erhaltung und Bewahrung des historischen Feuerschiffes zu dienen.


Foto; Heikendorfer Yacht Club
 
  Das Feuerschiff XV an seiner heutigen Position.

Interessantes zum Fyrskib XV sowie weitere Informationen zu Feuerschiffen finden Sie im Buch: «FEUERSCHIFFE» Verlag: HEEL - Blaue Reihe, von Eigel Wiese, ISBN 3-89365-848-3


Direkt auf die Homepage des Heikendorfer Yacht Clubs
 


Foto: Heikendorfer Yachtclub
 
  Der aktuelle Bordstempel vom Feuerschiff XV.
            Fyrskib No. XVI

 Bild des Feuerschiff ho. XVI
 
  Gebaut 1889 aus Eichenholz
Ausführliche Informationen folgen demnächst.

Feuerschiff No. XVI
            Fyrskib No. XVII


Das Feuerschiff XVII auf seiner Position 1886
 
  Gebaut 1895 aus Eichenholz...
1921 wurde FYRSKIB No. XVII mit einem 146 PS starken, Drei-Zylinder, Vølund-Motor ausgerüstet. Damit konnte bei stürmischem Wetter der Zug auf die Ankerketten entlastet werden.

Weitere Informationen folgen demnächst.


Das Feuerschiff XVII auf seinem letzten Standort, Nyhavn KBH. Das Schiff wird voraussichtlich im Frühjahr 2003 wieder hier sein.
 
   

            Fyrskib No. XVIII
            «Den Store Bjørn»


Zeichnung des Feuerschiffes No XVIII
 
  Gebaut 1902 aus Eichenholz...

1959 wurde FYRSKIB No. XVIII mit einen 210 PS starken 3 Zylinder Alpha-Dieselmotor ausgerüstet.

Weitere Informationen folgen demnächst.


Das als Dreimaster getakelte, ehemalige Feuerschiff XVIII, «Den Store Bjørn»
 
   
            «Den Store Bjørn»
  In voller Fahrt



Quelle: www.feuerschiffe.de
 
  Der Bordstempel
     

 
            Fyrskib No. XIX
            «Store Claus»
«Return of Marco Polo»



 
  Gebaut 1907 aus Eichenholz
Ausführliche Informationen folgen demnächst.

            Fyrskib No. XX

Feuerschiff no.XX

Feuerschiff no. XX ist
gestrandet unter ein orkan an
der Vestkyste Dänemark.
3. dec. 1909 kl. 23.45 in der nähe Nymindegab, wobei ein bezatzungsmitleid umkam.Switzer`s bergungsschiff Ægir kan dem feuerschiff vom strand losreisen im maj 1910.
  Gebaut 1908 aus Eichenholz in der Rasmus Møller Werft in Fåborggebaut.


. Eigner: Erik Hansen i Roskilde und die Firma Sagafjord

Als Restaurantschiff in Tilbury, Südengland sollte das ehemalige dänische Feuerschiff FS XX vor dem Abwracken gerettet werden. Doch auf dem Weg von Korsør (DK) nach Tilbury (GB) vor der holländischen Insel Terschelling nahm die letzte Fahrt des schwimmenden Seezeichens ein unvorhergesehenes Ende. Während der Schleppfahrt am 1.Juli 1996 machte das bereits restaurierte Schiff plötzlich Wasser. Zwar gelang es einem Bergungsunternehmen noch schwere Pumpen zu installieren, doch Fyrskib Nr. XX bekam schnell starke Schlagseite. Stammcrew und Helfer mussten sie schweren Herzens aufgeben. Die Pumpen der Berger sanken mit dem Holzschiff auf den Grund der Nordsee. Seine letzte Ruhe hat der Oldtimer damit allerdings noch nicht gefunden, denn er lag nur in zwölf Meter Tiefe im Eingang des vielbefahrenen Stortemelk und musste wieder gehoben werden. Am 21. Juli hob der Schwimmkran «Taklift 6» das Wrack, das anschliessend auf einem Ponton nach Rotterdam gebracht wurde. Das Feuerschiff war für vier Millionen DKK versichert.
 

            Fyrskib No. XXI


Das Feuerschiff auf seiner heutigen Position in Ebeltoft



Feuerschiff no: XXI in Esbjerg Hafen unter 2.weldkrig
Foto: Esbjerg Fiskeri- og Søfartsmuseet.
  Dette gamle skib kan nu omsider imødese en tryg og sikker fremtid, idet det er blevet indlemmet i den lille grubbe skibe, som udgør Ebeltoft Veteranskibssamling.
www.fregatten-jylland.dk/
 Det er dermed blevet nabo til Fregatten "Jylland"
For nylig er en række værkstedsbygninger fra Holmen i København blevet flyttet herover, således at veteranskibene kan blive repareret eller vedligeholdt på stedet. I samme anledning er " Fyrskib XXI" blevet gjort i stand indvendig og tilsluttet vand og kloak, hvorfor det fremover kan være "Hotelskib" for personer, der i kortere periode arbejder på et skib ved værftet, idet disse fremover kan leje sig ind i en af det gamle fyrskibs kahytter med fælles bad og toilet.
Fyrskibet blev bygget 1911 på Rasmus møllers Værft i Fåborg, som tre år tidligere også havde bygget "Fyrskib XX" . Dengang var fyrskibene som tidl. nævnt ikke forsynet med motor, men havde kun nød-sejl som drivmiddel i tilfælde af, at ankerkæden sprang.
Det var derfor Farvandsvæsenets inspektionsskibe, som måtte slæbe fyrskibene til og fra deres fastlagte positioner.
2Fyrskib XXI" havde en 77 år lang karriere hos Fyrvæsenet. I perioden 1916 - 1939 lå det hovedsagelig på pos. Horns Rev ( forinden havde det været to år på Vyl ). I midten af trediverne gennemgik det en gennemgribende ombygning.I de første besættelsesår var det eet af den gruppe på fem fyrskibe, som på række markerede den minefri sejlrute i Storebælt.

            Motorfyrskib No. I




Motorfyrskib no: I i Esbjerg Havn    Foto: ETH


 

Logo for: Fyrskibets Venner
  Gebaut 1914 aus Eichenholz
Ausführliche Informationen folgen demnächst.
siehe auch www.horns-rev.dk
die Homepage von Motorfyrskib No I in Esbjerg, DK


Der Bordstempel des Feuerschiffes


Fonden for Motorfyrskib no: I Esbjerg


Motorfyrskib nr. 1 - tegning for nyeste aptering. - Kan ses under tegninger.+ tidligere aptering.

            Motorfyrskib No. II
            OYHN, «Nyhavn 71»


Das zum Restaurant umgebaute Motorfeuerschiff II, auf seiner üblichen Position in Nyhavn, Kopenhagen
 
  Gebaut 1916 aus Eichenholz

Das Schiff, das sonst seinen Liegeplatz im Nyhavn-KBH hat, wurde am 7. Oktober 2002 in den Fredericksholms Kanal verholt. Der Grund liegt darin, dass im angrenzenden Brauereihaus (Christian IV) eine Ausstellungd er Stadt stattfindet. Damit sich die Gäste aufwärmen und verpflegen können, wurde das Restaurant-Motorfyrskib No. II bis ende Dezember 2002 eingesetzt.


Ausführliche Informationen folgen demnächst.

  Die achterliche Ansicht des Motor Feuerschiffes Nr. 2  
  Foto: BULITO 2001
 
 
 
Zeitungsmeldung «berlingske» vom 8.3.2004Das Schiff, das als Restaurant genutzt wird, geriet am frühen Morgen des 8. März 2004 in Brand. Die Feuerwehr brachte den Brand, der von der Küche ausging, rasch unter Kontrolle. Ein Mann, der auf dem Schiff wohnte, musste mit einer schweren Rauchvergiftung hospitalisiert werden.
Zur Zeit befindet sich das Schiff in einer Werft in Polen zu einer Generalüberholung (Stand 17.8.2007).
 


Foto: BULITO 2001
 
  Motor Feuerschiff Nr. 2 im Detail

            Motorfyrskib No. III
            «Donna Wood»


So präsentiert sich das ehemalige Motor-Feuerschiff Nr. 3, das heute unter dem Namen Donna Wood die Nord- und Ostsee befährt. Foto: BULITO
Klicken Sie auf das Bild und Sie gelangen direkt auf die Homepage von JS Boatcharter.
 
  Gebaut 1918 aus Eichenholz in der Rasmus Møllers Werft in Fåborg.
Länge: 20.4 m
Breite: 5.6 m
Das Feuerschiff lag von 1919 an auf «Lappegrund». Die letzten Dienstjahre lag es auf Position «Halskov Rev». Spätere Positionsdaten sind nicht bekannt.
Insgesamt stand das Schiff 67 Jahre im Einsatz.
Das Fahrwasserwesen verkaufte ca. 1974 das Schiff an den deutschen Käufer Claus Jacoby und Peter Wood für DKK 145'000.-. Jacoby hat das Schiff bewohnt.
Dieser war identisch mit der Firma Baltic Schoner Association.
Komponist Ib Glindemann kaufte dann das Schiff für DKK 380'000.- .
Ib Glindemann veranlasste ein Umbau des Schiffes in der Troense-Werft. Da sich seine Umbau-Ideen nicht umsetzen liessen, verkaufte er es noch vor Beendigung des Umbaues an den Restaurator Bent Olsen in Mogenstrup.
Dieser liess es in der Svenborg-Werft als luxeriöses Zweimast-Segelschiff fertig stellen.
Das Laternenhaus auf dem Grossmast verschenkte Ib Glindemann an die Werft in Troense, wo es als Wahrzeichen aufgestellt wurde. Kurz darauf verkaufte die Werft es allerdings für DKK 40'000.- an eine Privatperson, die es im Garten aufstellte!
Aus Motorfyrskib No. III wurde «Donna Wood». Der Schiffsname stammt von Ib Glindemann, der es nach einer amerikanischen Balettänzerin benannte.
Das Schiff wurde weiss gestrichen, kann aber durch seine markante Siluette seine Herkunft als Feuerschiff nicht verleugnen.
Im Sommer liegt das Schiff in der Nähe des Motorfeuerschiffes No. II, das als Restaurant umgebaut wurde, im Nyhavn von Kopenhagen, DK. In den Wintermonaten findet man «Donna Wood» vor der «Kalvebod Brygge» in Kopenhagen.
Heute führt der Eigner Jes Schmidt mit seiner gleichnamigen Bootscharterfirma luxeriöse Segeltörns im «Øresund» (Ostsee) durch. Das Schiff ist mit 9 Kajhütten (kalt/warm Wasser und Bad/Toilette) ausgestattet und bietet für 22 Personen Platz. Auf Tagestouren finden bis zu 47 Personen Platz.
Länge 21.5 m (mit Bugspriet 31.2 m)
Masthöhe 25 m
Segelfäche 400 m2

            Motorfyrskib No. IV
            «Rana»

Zeichnung des Motorfeuerschiffes No 4

"Black Swan"
  Gebaut 1920 aus Eichenholz
Ausführliche Informationen folgen demnächst.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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